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IK-Aktuelles

NextGen Plastics startet als interaktiver Denkraum für Nachwuchskräfte

NextGenPlastics Workshop Praxisbezug

Mit „NextGen Plastics“ hat die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen am 18. Juni 2026 in Düsseldorf ein neues Format für Young Professionals und Young Leaders gestartet. Im Mittelpunkt standen der Austausch auf Augenhöhe, neue Perspektiven auf die Transformation der Branche und das Erschließen von Potenzialen – ob beim Rezyklaeinsatz oder bei der Einbindung nachfolgender Fachkräfte in die Gestaltung von Lösungen.

NextGen Plastics - Austauschformat Kunststoffbranche

© IK

In der anregenden Düsseldorfer Location Dr. Thompsons Seifenfabrik setzte die IK bewusst auf ein Format, das Nachwuchskräfte nicht nur adressiert, sondern aktiv einbindet. Statt klassischer Vortragslogik standen Diskussion, Workshop-Arbeit und Perspektivwechsel im Vordergrund. Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem junge Talente ihre Sicht auf die Branche einbringen und Zukunftsfragen offen diskutieren können.

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NextGen Plastics - Carla Reemtsma kritischer Dialog

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Carla Reemtsma eröffnet kritischen Dialog

Moderiert wurde die NextGen Plastics von Journalistin Eva Schulz (Deutschland 3000), die mit ihrer Medienerfahrung durch den Tag führte. Zentrales Highlight war der Impulsvortrag von Klimaaktivistin Carla Reemtsma (Fridays for Future). Ihre Erwartung an die Industrie formulierte sie klar:„Echte Transformation verlangt konsequente Suffizienz und eine radikale Kreislaufwirtschaft dort, wo es nötig und möglich ist“. Reemtsma appellierte, nicht auf eine Aufbruchstimmung warten, sondern Veränderungen durch eigenes Denken Handeln aktiv herbeizuführen. Nachhaltigkeit und Klimasschutz sind kein Trendthema, sondern eine akute Herausforderung unserer Zeit. Die anschließende angeregte Diskussion wurde schnell konkret: Es ging um Fortschritte auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft, die Rolle der Medien aber auch um Hürden wie schwierige Rahmenbedingungen und die geringe Nachfrage nach Rezyklaten. Sowohl Eva Schulz als auch Carla Reemtsma resümierten über den wertvollen Brückenschlag: Wir lernen hier heute viel über die Branche und ihr Wirken im Miteinander.

Workshops mit konkretem Nutzen

Herzstück von NextGen Plastics waren die moderierten Workshops. In Design-Thinking- und World-Café-Formaten arbeiteten die Teilnehmenden an Fragen, die die Branche unmittelbar betreffen und sowohl für Unternehmen als auch für die Verbandsarbeit relevant sind:

 

  • Wie kann die Kunststoffverpackungsbranche glaubwürdig und zeitgemäß kommunizieren?
  • Welche Hürden bremsen den Einsatz von Rezyklaten und wie lassen sie sich überwinden?
  • Wie können junge Talente stärker zu Treibern des Wandels werden?

 

Begleitet wurden die Workshops unter anderem von Axel Subklew (Initiative Mülltrennung wirkt) , Heinz-Henning Seute (LH Plastics) und Eva Schulz. Im Mittelpunkt stand allem die Frage, welche Ideen und Maßnahmen sich aus den Diskussionen für Unternehmen und Verband konkret ableiten lassen. Gerade dieser Praxisbezug wurde von vielen Teilnehmenden als Stärke des Formats wahrgenommen. „Know-how, Kreativität und Leidenschaft für nachhaltige Kunststoffverpackungen führten innerhalb kurzer Zeit zu Ideen, mit denen die Teilnehmenden, aber auch der Verband direkt weiterarbeiten können“, resümiert Mara Hancker, IK-Geschäftsführerin.

 

Gerade beim Thema Kommunikation zeigte sich, wie wichtig ein glaubwürdiges Zukunftsbild für die Branche ist. Wer eine veränderte Wahrnehmung erreichen will, muss transparenter kommunizieren, woran bereits gearbeitet wird, wo Fortschritte entstehen und an welchen Stellen es weiterhin Hürden gibt, beispielsweise beim Einsatz von Rezyklaten in kontaktsensitiven Anwendungen.

NextGen Plastics - Workshops zum Thema Kunststoff Material-Visionen

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Nachwuchs im Mittelpunkt des Wandels

 

Die Veranstaltung zeigte, dass die Branche jungen Talenten Raum für eigene Perspektiven gibt, um sich mit Zukunftsfragen auseinanderzusetzen, und einen Austausch auf Augenhöhe ernst nimmt. Authentische Einblicke in den Berufsalltag, sichtbare Zukunftsthemen und eine Kommunikation jenseits von Klischees spielen dabei eine zentrale Rolle. Das Angebot wurde überaus positiv angenommen und vor Ort in einen konstruktiven Austausch übersetzt.

NextGen Plastics Event Kunststoffbranche Young Talents

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Ein Signal für die weitere Arbeit

Die Resonanz auf die Veranstaltungspremiere war durchweg positiv: Gelobt wurden vor allem die Offenheit des Formats, die Qualität der Diskussionen und die Möglichkeit, kritische Fragen ausdrücklich zu stellen und weiterzudenken. Dass dabei unterschiedliche Perspektiven zusammenkamen – aus Branche, Medien und Klimadebatte –, machte den Reiz des Formats aus.

 

NextGen Plastics hat einen Rahmen geschaffen, in dem Nachwuchskräfte, Verband und Unternehmen gemeinsam an Zukunftsfragen arbeiten können. Für die IK ist das zugleich ein Impuls für die weitere Verbandsarbeit: Die Ergebnisse der Workshops werden aufgegriffen und weiterentwickelt.

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