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IK-Presse

Erfolgreiche Premiere: NextGen Plastics startet als interaktiver Denkraum für Nachwuchskräfte

PM NextGenPlastics Event Kunststoffbranche
  • Klima-Aktivistin Carla Reemtsma motiviert zum „Anpacken“ in der Klimakrise
  • Workshops liefern konkrete Impulse für Teilnehmende und den Verband
  • Moderation durch Eva Schulz bringt Energie und Medien-Expertise auf die Bühne

Bad Homburg, 25. Juni 2026 – Frischer Wind für eine Industrie im Wandel: Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen setzt konsequent auf industrielle Transformation und die gezielte Förderung junger Talente. Mit dem neu ins Leben gerufenen Event „NextGen Plastics“ bot der Verband Young Professionals und Young Leaders eine dynamische Plattform für den offenen Austausch auf Augenhöhe. Am 18. Juni verwandelte sich die inspirierende Düsseldorfer Location Dr. Thompsons Seifenfabrik dafür in einen Denkraum für die Zukunft der Verpackungsbranche.

Neben dem ergebnisorientierten Arbeiten sorgte insbesondere der Impulsvortrag der Klimaaktivistin Carla Reemtsma (Fridays for Future) für eine angeregte Diskussionen über Verantwortung und Defossilierung. Moderatorin und Journalistin Eva Schulz (Deutschland 3000) führte mit Expertise und Energie durch die Veranstaltung und bereicherte die Gespräche auch mit Einsichten in das mediale Schaffen.

„Die Kunststoffverpackungsbranche durchläuft eine enorme Transformation vom linearen zum zirkulären Wirtschaften. Der Schlüssel zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen liegt in der Symbiose aus frischem Denken, radikaler Ehrlichkeit und etablierter Expertise“, erläutert IK-Geschäftsführerin Mara Hancker den Kern der Veranstaltung. „Wir wollen Nachwuchskräfte fördern und ihnen Raum für eigene Ideen und den konstruktiven Austausch auf Augenhöhe geben. Wir sind überzeugt, dass davon die gesamte Industrie profitiert, und das durchweg positive Feedback der Teilnehmenden bestärkt uns darin, dieses Format auf jeden Fall fortzusetzen.“

 

Impulsvortrag von Carla Reemtsma: Warum Hoffnungsmacher-innen und Anpackerinnen dringend gebraucht werden

Ein besonderes Highlight war der Impulsvortrag der bekannten Klimaaktivistin Carla Reemtsma. Zwischen wirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Krisen scheine „gerade einfach nicht der Moment“ zu sein, um sich mit den Widersprüchen von Nachhaltigkeit in einer industrialisierten Gesellschaft zu beschäftigen. Es geht aber nicht darum, ob Klimaschutz und Nachhaltigkeit cool sind, sondern darum, dass es richtig ist. Die Klimakrise ist real und akut“, betonte Reemtsma und plädierte dafür, echte Aufbruchsstimmung nicht passiv zu erwarten, sondern als „emotionale und praktische Arbeit“ zu begreifen, die aus vielen kleinen Puzzleteilen im Großen wie im Kleinen zusammengesetzt wird.

Dabei nahm Reemtsma die Branche auch ganz pragmatisch in die Pflicht und beleuchtete die Verantwortung des Kunststoffsektors als „versteckt-fossilen“ Wirtschaftszweig. Ihr Appell an das Fachpublikum war unmissverständlich: „Echte Transformation verlangt konsequente Suffizienz und eine radikale Kreislaufwirtschaft dort, wo es nötig und möglich ist. Nachhaltigkeit bedeutet nicht, einfach Bio-Plastik en masse zu produzieren.“ Den Ball nahmen die Teilnehmenden auf und spielten ihn auf das Spannungsfeld von oftmals ohne mediale Aufmerksamkeit erreichten Fortschritten, bremsenden Rahmenbedingungen und niedriger Nachfrage-Realität bei den hohen Rezyklateinsatzzielen.

In der anschließenden Diskussionsrunde, moderiert von der Journalistin Eva Schulz herrschte schnell Einigkeit darüber, wie wertvoll dieser Brückenschlag ist. „Wir lernen hier heute alle viel über die Branche und das Wirken im Miteinander“, resümierten Schulz und Reemtsma gleichermaßen.

 

Fokus auf Ergebnisse: Die Workshops als Innovationsmotor

Die von Reemtsma aufgeworfenen Struktur- und Machtfragen bildeten die perfekte Steilvorlage für das Herzstück der Veranstaltung: das dezidiert ergebnisorientierte Arbeiten in den Fachworkshops. Statt passiver Vorträge setzte die IK auf moderierte Formate des Design Thinkings, um genau diese geforderten Puzzleteile für die Zukunft beispielsweise in World Cafés zu erarbeiten. Vorbereitet und begleitet wurden die Workshops von Axel Subklew (Initiative Mülltrennung wirkt) zur Kommunikation, Heinz-Henning Seute (LH Plastics) zum Rezyklateinsatz und Eva Schulz zu Next Gen Power.

„Die Dynamik in den Workshops Kommunikation, Rezyklateinsatz und NextGen Power war beeindruckend“, zieht Mara Hancker Bilanz. „Know-How, Kreativität und Leidenschaft für nachhaltige Kunststoffverpackungen führten innerhalb kurzer Zeit zu Ideen, mit denen die Teilnehmenden aber auch der Verband direkt weiterarbeiten können und werden.“

 

Ein starkes Signal für die Zukunft: Neues entsteht durch konstruktiven Widerspruch

Die Resonanz der Teilnehmenden spiegelt den Erfolg des neuen Formats wider: Gelobt wurden vor allem der fachliche Austausch auf Augenhöhe und der Mut zu kritischen Diskursen. Die „NextGen Plastics“ hat bewiesen, dass die Transformation der Kunststoffindustrie gelebter gemeinsamer Wandel ist, wenn man Hoffnungsmacher und Anpacker zielgerichtet an einen Tisch bringt.

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