Schutz der Meere

Kunststoff­abfälle gehören nicht in die Umwelt. Darum engagieren wir uns im In- und Ausland für eine geordnete Sammlung und Verwertung von Kunststoff­verpackungs­abfällen. Genau wie gegen den Verlust von Kunststoff­granulaten in der Lieferkette. Wir sind Mitunterzeichner der Global Declaration der Kunststoff-Verbände für Lösungen gegen Meeresmüll.

Seit Jahren wächst die Besorgnis aufgrund der Anreicherung von Abfällen in den Weltmeeren, dem so genannten „Marine Litter“. Ein Großteil dieser Abfälle besteht aus Kunst­stoffen. Neben Verpackungen finden sich hierunter auch viele andere Produkte, beispielsweise Zigaretten­filter, aber auch Fangnetze aus der Fischerei. Hinzu kommt so genanntes Mikroplastik, etwa aus der Abnutzung von Reifen und Textilfasern. Marine Litter zieht viele Tierarten in Mitleiden­schaft. Zugleich verschwendet Littering auch Ressourcen, die für neue Produkte oder für die Energie­gewinnung genutzt werden könnten.

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Unsere Aktivitäten

Wir engagieren uns etwa als Teilnehmer des „Runden Tisch Meeresmüll“ aktiv, um die Belastung von Nord- und Ostsee durch Kunststoff­abfälle und Mikroplastik zu verringern.

2016 haben wir unsere Initiative „Null Granulatverlust“ “ gegründet. Ihre  Teilnehmer haben sich zu Maßnahmen verpflichtet, um den Verlust von Kunststoff­granulaten zu minimieren. So werden Fließgewässer und Meere durch die Kunststoff­verpackungs­branche vor Littering geschützt.

Über die BKV GmbH fördern auch wir die Bilanzierung der Kunststoff­einträge in deutsche Binnen­gewässer. In Ergänzung zum kontinuierlich fort­entwickelten Modell „Vom Land ins Meer“ zur Erfassung landbasierter Kunststoff­abfälle beteiligt sich die BKV auch am staatlich geförderten Projekt „MicBin“. Das zur Untersuchung des Eintrags von Kunststoffen in Zuflüssen der Donau eingeführte Projekt (www.micbin.de) hat eine Laufzeit bis September 2020.

Bei der Bekämpfung von Marine Litter kommt der Wirtschaft, dem Staat, den Kommunen, NGOs und den Verbrauchern eine geteilte Verantwortung zu. Die Kunststoff­industrie, darunter auch wir, bekennt sich in einer weltweiten Deklaration zu ihrer Verantwortung und engagiert sich in mehr als 350 Projekten an der Lösung dieser Herausforderung (www.marinelittersolutions.com).

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