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IK WIRTSCHAFTS­STATISTIK DASHBOARD

Unser interaktives Dashboard bietet einen umfassenden Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der Kunststoffverpackungs- und Folienindustrie. Wir kombinieren Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis), unsere eigenen IK-Konjunkturdaten sowie Informationen des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), um ein ganzheitliches Bild der Branche zu präsentieren.

Das Dashboard ermöglicht es, wichtige Kennzahlen in den Bereichen Konjunktur, Arbeitsmarkt und Rohstoffe zu verfolgen. So können Trends analysiert, Vergleiche angestellt und die Entwicklung der Branche über verschiedene Zeiträume hinweg beobachtet werden.

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Konjunktur­trend

In jedem Quartal befragen wir unsere Mitglieds­firmen, wie sie die Konjunktur bewerten. Daraus entsteht der IK-Konjunktur­trend. Er gilt als das Branchen­barometer der Kunststoff­verpackungs­industrie. Die einzelnen Fachgruppen legen Benchmarks fest, deren Ergebnisse nur den beteiligten Mitglieds­firmen zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus veröffentlichen wir eine Produktions­statistik sowie eine Außenhandels­statistik.

Ein Auszug der aktuellen Ergebnisse ist in der rechten Grafik dargestellt.

Quelle: IK; Saldo: Anteil der Positivmeldungen minus Anteil der Negativmeldungen

Produktion

Produktion Kunststoff­packmittel und Verpackungs­folien in Deutschland 2024/2025:

Packmittelgruppen Menge in 1.000 t Änderungen Umsätze in Mio. € Änderungen
2024 2025 in % 2024 2025 in %
Verpackungsfolien 1.443 1.414 -2,0 5.431 5.180 -4,6
Beutel, Tragetaschen, Säcke 375 365 -2,5 1.321 1.326  0,4
Becher, Dosen, Kisten, Steigen, Paletten 712 744  4,5 3.253 3.372  3,7
Flaschen 586 584 -0,4 2.414 2.413  0,0
   Flaschen PET 411 412  0,3 keine Aufzeichnungen nach PET und anderen Kunststoffen
   Flaschen, andere Kunststoffe 175 171 -2,1
Verschlüsse 304 323  6,5 1.717  1.681 -2,1
Fässer, Kanister, Eimer 239 236 -1,3 1.292 1.302  0,8
Sonstige 192 191 -0,5 1.113 1.094 -1,7
Insgesamt  3.850 3.857  0,2 16.539   (1) 16.368   (1) -1,0  (1)
  25.030  (2) 24.780  (2) -1,0  (2)

1) Angegeben ist der Umsatz auf der letzten Wertschöpfungsstufe zu Industrieabgabepreisen (netto)
2) Angegeben ist der Branchenumsatz gesamt über alle Wertschöpfungsstufen zu Industrieabgabepreisen (netto)
3) Trendfortschreibung auf der Basis unterjähriger Daten
Quelle: GVM, IK, Statistisches Bundesamt; Stand: Februar 2026

Außenhandel

Außenhandel mit Folien1 und Kunststoffpackmitteln2 2024/2025 (in Mio. €)

Import Export
2024 2025  2024/ 2025
Änderung in %
2024 2025 2024 / 2025
Änderung in %
Folien
LDPE 651 756  16,2   882   815   -7,6
HDPE 141 152    7,2   434   473     9,1
Ethylencopo. / Sonstige 282 318  12,5   716   704   -1,7
PP 769 796    3,6 1.017 1.060   -5,1
PS 144 141  -1,5   315   286   -9,4
PET + Polyester 372 390    5,0   647   582 -10,1
Regen. Cellulose3   12   15  21,4      4     4   -4,1
Celluloseacetat    4    6  27,3    12    12     0,5
PA  38  45  16,8    94    93    -1,1
PC 100 112  12,8   130  130    -0,1
Packmittel
Becher, Dosen, Eimer, Kisten 724 812  12,2 1.253 1.238   -1,2
Tüten, Beutel, Säcke usw. aus:
   PE 830 837    0,9 872 921     5,7
   PVC   10     9   -7,5 10 12   16,7
   anderen Kunstoffen 268 285    6,3 228 205 -10,2
Flasche
   kleiner 2l 565 637  12,8 621 626     0,8
   größer 2l 115 122    6,5 218 231     5,8
Verschlüsse 698 757    8,5 1.160 1.174     1,2
Andere Transportverpackungen 642 703    9,5 719 675   -6,0
Insgesamt 6.364 6.893    8,3 9.431 9.239    -2,0

1) Folien, Tafeln, Platten 2) Auszüge
3) Vorläufige Werte. Das Statistische Bundesamt geht hier von einer unzutreffend gemeldeten Warennummer aus.
Quelle: Statistisches Bundesamt; Stand: Mai 2025

Recycling­statistik

Unser Verband möchte bis 2025 die hochgesteckten Ziele von einer Million Tonnen Rezyklat­einsatz (oder nachwachsenden Rohstoffen) und 90 Prozent recycling- und mehrwegfähiger Haushalts­verpackungen aus Kunststoff erreichen.

Diese Ziele erreichen wir nur, wenn Recycling­kunststoff in den benötigten Mengen und Qualitäten zur Verfügung steht und die Nachfrage bei den Kunden gegeben ist. Die Qualität unseres Fortschritts stellen wir mit regelmäßigem Monitoring sicher.

Daher sind alle Kunststoff verarbeitenden Unternehmen aufgerufen, sich auf der MORE Plattform zu registrieren und die Tonnage der verwendeten Rezyklate anzugeben. Nur so können wir den steigenden Einsatz von Rezyklaten in der Kunststoffindustrie erfassen und kommunizieren.

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